Abuelete con su y-ayo
- TAFE
- Alter: 01-03-2001
- Race: *pastor aleman
- Sex: macho
- Größe: grande
- Charakter: Hatte schon aufgegeben. Ruhig und lieb
Hallo an alle Besucher meiner Seite, schön dass ich mich vorstellen darf. Mein neuer Name ist Tafe, vorher hatte ich einen anderen Namen, aber ich kann mich nicht erinnern welchen und ganz ehrlich ich will mich auch nicht mehr erinnern. Im März sahen mich ein paar junge Frauen in meinem Elend und waren entsetzt. Man warf dort Steine nach mir, man tat so, als ob man mich überfahren will und andere Grausamkeiten, die ich nur noch vergessen will. Als mich die Frauen sah, hatte ich mit meinem Leben abgeschlossen, hatte keinen Lebenswillen mehr und war ausgelaugt von Hunger, den Misshandlungen, den Grausamkeiten... Glücklicherweise konnte die Mädels von ANAA mich noch rechtzeitig von dort retten und bei sich aufnehmen. Aber ich hatte keine Kraft mehr, war sehr krank und hatte so wahnsinnige Angst vor den Menschen dort. Ich konnte nicht verstehen, warum diese Menschen gut zu mir sein sollten. So etwas kannte ich doch gar nicht. Doch sie hörten nicht auf um mich zu kämpfen. Eines Tages ging ich das erste Mal spazieren und... von diesem Tag an kam langsam Freude in mein Leben, meine Kraft kehrte zurück. Mancher Tag war hart, an anderen war es einfacher. Doch ich begann langsam mein Leben zu lieben. Langsam, aber es ging immer mehr bergan mit mir. Meine Retter suchten nun noch verzweifelter eine Pflegefamilie für mich, es gibt doch so viele andere Hunde, die Hilfe brauchen, aber nicht genügend Menschen, die helfen wollen oder können. Eine junge Frau ging manchmal mit mir spazieren und irgendwann sagte sie, dass ich bald mit zu ihr nach Hause darf. Und so war es dann tatsächlich. Eines Morgens kam sie und brachte mich zu einem Haus, wo auch andere Hunde, eine Katze und Kinder leben. Und von da an auch ich.Ich inspizierte mein neues Zuhause ausführlich und ließ mir von meinen neuen Freunden erzählen, wie das Leben hier so ist... (Ganz ehrlich, konnte ich das gar nicht glauben und fühlte mich wie in einem Traum, aus dem ich gleich wieder aufwache.) Ich kann mich gar nicht so recht erinnern, ob ich schonmal im Haus gelebt habe, aber irgendwie habe ich im Aufzug gar keine Angst und auch beim Anblick des Sofas erinnerte ich mich dunkel, das man da bequem drauf liegen kann. Jetzt nach einiger Zeit hier, wird es Zeit, dass ich mich auf den Weg in eine endgültige Familie mache. Wenn mich denn noch jemand will... Ich bin ja nicht mehr so jung, aber ich mag noch gemütliche Spaziergänge und entdecke gern Neues. Ich bin stubenrein, gehorche gut, mache nichts im Haus kaputt und verstehe mich mit allem. Meine Pflegefamilie sagt, dass ich der hübscheste Opa der Welt bin und sie sich so sehr für mich freuen würden, wenn sich noch eine liebevolle Familie für mich findet. Ich werde ihnen auf jeden Fall für den Rest meines Lebens dankbar sein.
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