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Wie in ganz Spanien so gibt es auch in und um Madrid jedes Jahr eine grosse Anzahl von Haustieren, die von ihren Haltern ausgesetzt werden. Seit jeher werden diese Tiere -falls in der jeweiligen Gemeinde vorhanden- in städtische Auffanglager gebracht und dort getötet. Dieses Vorgehen des systematischen Tötens löst jedoch das Problem des Aussetzens von Tieren nicht, weil die Ursache nicht beseitigt wird. Die hohe Fortpflanzungsrate dieser Tiere sowie die Tatsache, dass deren Halter i.d.R. ihre unkontrollierte Vermehrung zulassen, führt dazu, dass die Anzahl der Tiere immer grösser wird als die der potentiellen, verantwortungsbewussten Halter (d.h. solche, die die Tiere gut und Zeit ihres Lebens betreuen). So werden getötete Tiere schnell durch neu ausgesetzte "ersetzt". Es gibt zwei Wege, diesen Teufelskreis zu durchbrechen: Aufklärung bzw. Erziehung der Bevölkerung und Ausarbeitung eines Programmes zur Geburtenkontrolle, so dass die Anzahl der Tiere mit der Anzahl der verantwortungsbewussten Halter eher übereinstimmt. |
Der Verein ANAA führt seine "Kampagne
zur Geburtenkontrolle bei Haustieren" durch, um seinen Beitrag zu leisten,
diese gegenwärtig bestehenden Probleme zu lösen:
Die Behauptung, dass die Tiere nach der Kastration an Gewicht zunehmen, trifft nicht zu. Übergewicht kann durch falsche oder übermässige Ernährung sowie durch Bewegungsmangel hervorgerufen werden. Wenn das Tier zunimmt, muß zunächst nach Rücksprache mit dem Tierarzt die Ernährung umgestellt und das Tier mehr bewegt werden. ABLAUF DER KAMPAGNE ANAA macht in den Medien auf diese Kampagne aufmerksam und vereinbart Termine mit Haltern, die ihr Tier operieren lassen wollen. Folgende Leistungen sind inbegriffen: Aufnahme des Patienten und medizinische Untersuchung zur Ermittlung des Gesundheitszustandes. Entfernung der Eierstöcke bzw. Hoden. Postoperative Kontrolle nach Ablauf von 2 bzw. 10 Tagen. Falls erforderlich, spezielle postoperative Nachsorgebehandlung, vorausgesetzt es liegt kein Verschulden seitens des Halters vor. Verabreichung der erforderlichen Antibiotika und der sog. "Halskrause", die zurückgegeben werden muß, sobald die Fäden gezogen werden. |
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