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Am Montag, dem 03. März 2008, hat die Federación
de Asociaciones Protectoras y de Defensa Animal (FAPA)
46 Hunde aus einer sehr schlimmen Haltung in der Gemeinde Chinchon befreit.
Die Anzeige erreichte die Amnistía
Animal Comunidad de Madrid durch die Email eines Nachbarn,
der um Hilfe für die armen leidenden Tiere bat. Schon vor
10 (!) Jahren hat dieser Nachbar die Situation angezeigt bei
verschiedenen Behörden, ohne dass sich jemand um eine Lösung
bemüht hat. Die Tiere lebten in uralten Wohnwagen und in aus Schrott
gebauten Verschlägen, worin die Exkremente 15 cm hoch standen.
Die Gemeinde Madrid erließ sofort alle 46 Hunde mit Hilfe der Seprona
zu beschlagnahmen, nachdem sie die Anzeige von Amnistía Animal bekam.
Am Tag der Abholung der Hunde waren die Hunde ohne Wasser und
Futter in den Wohnwagen und LKWs eingesperrt, worin besonders
im Sommer die Hitze aufs Unermeßliche steigt.
Wir konnten mehrere Würfe retten, die zwischen zwei und
fünf Monaten alt sind und unter entsetzlichen Bedingungen
in den Wohnwagen aufgewachsen sind. Wir mußten zunächst jede
Menge Schrott und Müll beiseite schaffen, um überhaupt an die
Welpen heranzukommen.
Alle Hunde mußten für den Transport sediert werden, weil sie
bisher keinen oder nur kaum Kontakt mit Menschen hatten. Lebendfallen
mußten aufgestellt werden, um die Hunde einfangen zu können,
die frei auf dem Gelände herumliefen. Rund um die Uhr waren Helfer
unterwegs, um Hunde einzufangen und in die verschiedenen Tierheime der
FAPA und ins Centro Integral de Acogida de Animales de la Comunidad de
Madrid zu transportieren.

Ein Nachbar erzählte uns, wie immer wieder Hunde andere geschwächte
und tote Hunde fraßen, weil kein Futter vorhanden war.
Er mußte diese schrecklichen und dramatischen Szenen hilflos mit
ansehen, weil einfach niemand helfen wollte.
Nun werden alle Hunde medizinisch behandelt und werden langsam durch unsere
Mitarbeiter an Menschen gewöhnt, denn alle Hunde reagieren panisch
auf uns Menschen. Auch wenn die Hunde nicht abgemagert sind, da sie
mit Getreide gefüttert wurden, leiden sie doch an den Folgen der
falschen Ernährung und schlimmen Haltung. Viele leiden an Anämie,
haben alle Arten von Parasiten und Hautprobleme.

Wir müssen nun abwarten bis die 46 Hunde von der Gemeinde
Madrid zur Vermittlung freigegeben werden. Bis dahin und auch danach brauchen
alle eine ganz besondere Fürsorge, da sie von ihrem dramatischen
Leben in der Vergangenheit gezeichnet sind. Vom Moment an, als sie in
den Tierheimen waren, bekamen sie endliche diese Fürsorge und Aufmerksamkeit,
die ihnen ihr Besitzer nie gegeben hat.
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